• slider1.jpg
  • slider2.jpg
  • slider3.jpg
  • slider4.jpg
  • slider5.jpg
  • slider6.jpg
  • slider7.jpg
  • slider8.jpg

Deutsch

Willkommen!

Das 1989 eröffnete Museum ist im ehemaligen Sekunderschulhaus von Curio untergebracht und zeigt eine Sammlung zahlreicher Dokumente zu Kultur und Geschichte des Malcantone.

Das 1985 gegründete Malcantone Museum hat seinen Sitz in der alten Oberschule von Curio, einem Dorf der Region. Das schöne Gebäude wurde 1855 vom Architekten Luigi Fontana gebaut. Vor einiger Zeit hat es der Verkehrsverein Malcantone Turismo gekauft, um darin ein regionales Museum einzurichten. Durch die Sammlung verschiedenartiger Dokumentation über die Kultur und Geschichte der Region will der Verein Museo del Malcantone dazu beitragen die Kenntnis der Vergangenheit und Gegenwart dieser Region zu vertiefen. Die wichtigsten Aktivitäten, die zu diesem Zweck in die Wege geleitet wurden, sind:

  • Einrichtung von Ausstellungsräumen, die eine Synthese der traditionellen Wirtschaft (Landwirtschaft, Handwerk, Emigration), des sozialen und religiösen Lebens der Vergangenheit sowie aller Aspekte des Territoriums des Malcantone ermöglichen;
  • Sammlung verschiedenartiger Dokumentationen (Gegenstände, schriftliche Dokumente, Fotografien, Tonaufnahmen, Bücher, usw.), die klassifiziert und archiviert werden und allen Interessierten zur Verfügung stehen, die sich mit dem Malcantone befassen;
  • Förderung oder Unterstützung von ethnologischen, linguistischen, geographischen, architektonischen und anderen Forschungen; ein Teil dieser Forschungen muss in die Gestaltung thematischer Ausstellungen einfliessen;
  • Das Malcantone Museum ist auch ein Bezugspunkt für kulturelle Animation auf regionaler Ebene. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Museum den Bedürfnissen der Schule: unter diesem Aspekt werden, neben dem Besuch des Museums, auch Führungen angeboten, kleine Forschungsarbeiten, Studientage und andere Initiativen, deren Ziel es ist, die Begegnung mit der Gegenwart und Vergangenheit des Malcantone aktiver zu machen. In den letzten Jahren legte das Museum den Schwerpunkt auf die vertiefte Beschäftigung mit der Kultur des Malcantone.

Zur Zeit läuft ein komplexes Forschungsprojekt, das sich mit der Tessiner Architektur und dem Tessiner Handwerk in den vergangenen Jahrhunderten befasst. Gerade auf diesem Gebiet brachte der Malcantone einige der grössten Leistungen hervor, wie das Werk des berühmten Architekten Domenico Trezzini aus Astano und anderer nach Russland ausgewanderter Künstler beweist. An diesem Projekt beteiligen sich auch andere Institutionen, die aus dem Tessin und ausserhalb des Tessins stammen. Die ständige Ausstellung, die in zwei grossen und vier kleinen Sälen untergebracht ist, nimmt das ganze Erdgeschoss ein. Die erste der beiden grossen Säle ist der bäuerlichen Kultur gewidmet.

In einer raschen, aber wirkungsvollen Synthese werden Beschäftigungen und Lebenssituationen der Bevölkerung des Malcantone bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts gezeigt: Jagd, Fischerei, Landwirtschaft, Handwerk, Viehzucht, Weinbau, verschiedene Bräuche und Traditionen.

Im zweiten grossen Saal sind die “Tavole del tempo” (Zeittafeln) untergebracht, eine originelle Komposition von Bildern, die in drei Ebenen über eine Länge von gut sechzehn Metern in Form von Übersichtstafeln angeordnet sind. Diese Tafeln erlauben es dem Besucher, die Entwicklung der Region Malcantone zeitlich zu situieren und räumlich zu visualisieren.

Die vier kleinen Säle sind den Themen Wohnen - die Küche als Herz des Hauses - Religion (die Pfarreien des Malcantone stellen abwechselnd Kirchengeräte, Paramente und Dokumente aus) und Auswanderung gewidmet. Hier sind, neben Architekten, Städtebauern und Graveuren von Weltruf - es seien, stellvertretend für alle, nur Domenico Trezzini und Giacomo Mercoli genannt - die bescheideneren Berufe dargestellt: Gipser und Stukkateure, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Zeichenschulen von Curio und Breno ausgebildet wurden, und Kalkbrenner, die zu den meistverbreiteten Berufen unter den saisonalen Auswanderern des Malcantone gehörten.

Tags:

Sostieni il museo

Qualsiasi cifra è benvenuta, Grazie di cuore!



Musei etnografici

Free Joomla! template by L.THEME